Netzwerk für mehr Usability gegründet

08. Februar 2010

medialesson

Sechs kleinere und mittelständische Unternehmen aus Süddeutschland, darunter die medialesson GmbH kooperieren seit Anfang des Jahres mit der Universität Passau und der Hochschule Deggendorf im Rahmen des Netzwerkprojekts EF.EU. Ziel des European Forum for Enhanced Usability (EF.EU) ist es, die Gebrauchstauglichkeit von IT-Produkten, die „Usability“, zu verbessern. Das Bundesministerium für Wirtschaft fördert das Projekt mit 116.000 Euro im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM). Knapp 13.000 Euro tragen die beteiligten Unternehmen.

Ziel der Usability-Entwicklung ist es, die Bedienung von IT-Produkten möglichst einfach, schnell erlernbar, leicht einprägsam und fehlertolerant zu gestalten. „Usability bedeutet, dass der Benutzer im Mittelpunkt der Produktentwicklung steht, und dass fehlende oder überflüssige Funktionen vom Endabnehmer definiert werden“, erklärt Philipp Makeschin, der beim Forschungscampus Informatik der Universität Passau für das Netzwerkmanagement des Projekts zuständig ist.

Gründungsmitglieder des Netzwerks sind neben der medialesson GmbH die Catura AG (Passau), die newCOMer GmbH (Viechtach), die Informare Consulting GmbH (Oberschneiding), vionic Dialog- und Internetmarketing (Landau) und die User Interface Design GmbH (Ludwigsburg).

Als Benutzeroberflächen-Spezialist unterstützt medialesson Unternehmen bei der Beratung, Schulung, Konzeption und Umsetzung von Webseiten, Portalen, Onlineshops, Rich-Media-Anwendungen und Multimediaprojekten mit Multitouchlösungen. „Wir entwickeln Anwendungen und Benutzeroberflächen mit dem Ziel, dem Benutzer höchsten Bedienkomfort und ein besonderes Nutzungserlebnis zu bieten“, betont Petra Schneider, Geschäftsführerin von medialesson.

„Das Netzwerk bietet uns die Möglichkeit die Potentiale einer unter Usability Gesichtspunkten entwickelten Benutzeroberfläche (Screendesign) in der Öffentlichkeit bekannter machen. Wir möchten unsere Erfahrung insbesondere bei regional ansässigen Unternehmen einbringen“, führt Petra Schneider weiter aus.